Architekt:innen und Ingenieur:innen arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen und schliessen diesbezügliche Planer-/Bauleitungsverträge ab. Nicht selten wechseln sie während eines laufenden Projekts die Rolle, beenden den Vertrag mit der Bauherrschaft und begeben sich in ein Vertragsverhältnis mit dem von der Bauherrschaft beauftragten Total- und/oder Generalunternehmer.
Die Praxis zeigt, dass beim Abschluss und der Abwicklung von Planerverträgen oft wichtige Punkte vernachlässigt werden. Es kommt zum Beispiel vor, dass nicht klar definiert wird, wer eigentlich Auftraggeber:in ist und welche Rechte/Pflichten diese Rolle enthält.
Die Eigenheiten der phasenbezogenen Leistungsbeschriebe führen aufgrund der Abschaffung der bausummenbezogenen Honorierung (und der in der Folge zunehmenden Pauschalierung der Honorare) zu weiteren Unklarheiten – besonders bei der Frage, ob eine Zusatzleistung erfolgt sei oder nicht. Dazu kommt, dass die vertraglich vereinbarten Leistungsbeschriebe die Grundlage für die rechtliche Qualifizierung der vereinbarten Leistungen bilden. Die rechtliche Qualifizierung kann also unterschiedlich ausfallen und erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Der Kurs richtet sich an Bauherr:innen, Planer:innen, Bauleiter:innen und Unternehmer:innen, welche in der Praxis mit Planerverträgen konfrontiert sind.
Rechtsanwalt, Solothurn
Kosten
Studierende : CHF 475.-
Firmenmitglieder SIA: CHF 655.-
Einzelmitglieder SIA: CHF 808.-
Nichtmitglieder: CHF 950.-
Datum / Ort / Zeit
22.+25.10.2024, Zürich, ausgebucht
Tag 1: 13.30 - 17.30 Uhr
Tag 2: 13.30 - 17.30 Uhr
Für Fragen steht Ihnen das SIA inForm Team via E-Mail gerne zur Verfügung.
SIA Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein | Selnaustrasse 16 | Postfach | 8027 Zürich